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Espresso Data Privacy

Grundlagen

Datenschutz-Software im eigenen Rechenzentrum oder in der eigenen Cloud

Datenschutz-Software arbeitet mit genau den Daten, die sie schützen soll. Läuft sie im eigenen Rechenzentrum (on-premise) oder in der eigenen Cloud, bleiben Personendaten, Funde und Nachweise unter der Kontrolle des Unternehmens – ohne weiteren Anbieter, der Einblick in die Daten erhält.

Warum der Betriebsort zählt

Eine Suche nach Personendaten liest Inhalte. Eine Auskunft sammelt alle Daten einer Person. Eine Löschsteuerung kennt alle Systeme und ihre Abhängigkeiten. Läuft eine solche Software beim Anbieter, wird dieser zum Auftragsbearbeiter (Art. 9 DSG, Art. 28 DSGVO) – oft mit Datenhaltung im Ausland (Art. 16 DSG).

In regulierten Branchen kommen Vorgaben der Aufsicht hinzu, etwa die Anforderungen der FINMA an Auslagerungen bei Banken und Versicherungen. Öffentliche Stellen unterstehen zusätzlich kantonalen Datenschutzgesetzen.

Software-as-a-Service oder eigener Betrieb – ein Vergleich

Kriterium Software-as-a-Service beim Anbieter Eigener Betrieb
Ort der Daten beim Anbieter in Ihrer Umgebung
Auftragsbearbeitung Vertrag und Kontrolle des Anbieters nötig entfällt für den Hersteller; bei Cloud oder Betreiber-Partner gilt deren Vertrag
Bekanntgabe ins Ausland je nach Anbieter keine zusätzliche durch den Hersteller; abhängig von Ihrem Betriebsort
Anbindung interner Systeme über das Internet im eigenen Netz
Betrieb und Updates durch den Anbieter durch Ihre IT oder Ihren Betreiber, mit Unterstützung des Herstellers

Worauf es beim eigenen Betrieb ankommt

  • Betrieb in Containern mit verbreiteten Standardwerkzeugen statt Spezialinfrastruktur.
  • Anmeldung über den eigenen Identitätsanbieter mit Single Sign-on.
  • Rollen, Freigaben und Audit, damit nachvollziehbar bleibt, wer was getan hat.
  • Keine Verbindung zum Hersteller ohne Ihre Freigabe – keine Telemetrie, kein Lizenzserver.
  • Mandantenfähigkeit, wenn mehrere Gesellschaften oder Kunden getrennt bleiben müssen.
  • Planbare Updates, die den Tagesbetrieb nicht beeinträchtigen.

Für wen das besonders zählt

Für Versicherungen und Pensionskassen mit gewachsenen Kernsystemen, für Banken unter Aufsicht, für Spitäler mit Patientendaten, für die öffentliche Verwaltung und für IT-Dienstleister, die im Auftrag mehrerer Kunden arbeiten. Gemeinsam ist ihnen: Die Personendaten sollen das Haus nicht verlassen.

So unterstützt Espresso

Espresso ist für den Betrieb in Ihrer Umgebung gebaut – entwickelt in der Schweiz.

  • In Ihrer Umgebung

    In Ihrem Rechenzentrum, in Ihrer Cloud oder bei einem Betreiber-Partner. Ihre Personendaten bleiben unter Ihrer Kontrolle.

  • Sicherheit eingebaut

    Anmeldung über Ihren Identitätsanbieter, Rollen je Modul, Freigaben durch berechtigte Personen, Audit, technische Protokolle ohne Personendaten.

  • Mandantenfähig

    Mehrere Gesellschaften, Marken oder Kunden in einer Installation – sauber voneinander getrennt.

Häufige Fragen

Läuft Espresso auch in der Cloud?

Ja – in Ihrer eigenen Cloud-Umgebung, in Ihrem Rechenzentrum oder bei einem Betreiber-Partner Ihrer Wahl.

Wer betreibt die Software?

Ihre IT oder ein Betreiber-Partner. Wir unterstützen bei der Einführung und bei Updates.

Hat der Hersteller Zugriff auf unsere Daten?

Nein. Espresso baut von sich aus keine Verbindung zum Hersteller auf: keine Telemetrie, kein Lizenzserver, kein Zugriff ohne Ihre Freigabe.

Ist der eigene Betrieb aufwendiger?

Er braucht etwas mehr Vorbereitung als ein Konto bei einem Anbieter. Dafür bleiben die Daten bei Ihnen, und die Anbindung Ihrer internen Systeme erfolgt im eigenen Netz.

Sehen Sie Espresso in 30 Minuten

Wir zeigen Ihnen das Cockpit mit Beispieldaten – und besprechen, wo Sie beginnen.

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oder direkt an info@espressodataprivacy.com